Der Recurvebogen:

Der Name ist auf die Enden der Wurfarme , welche sich im gespannten Zustand zurück biegen und eine Kurve machen, zurück zu führen.
Er besteht aus einem Mittelteil und den Wurfarmen, dazu kommen noch eine Sehne, Visier, Pfeilauflage und Stabilisatoren.

Dieser Bogen wird bei Olympiaden (erstmals 1972) und Weltmeisterschaften geschossen.

Der Recurvebogen ist der meist benutzte Bogen in Europa.
Für ihn gibt es die meisten Zubehörteile und verschiedensten Anbauelemente, damit jeder sich seinen Bogen individuell zusammen stellen kann.

 

Der Blankbogen:

Besteht aus einem Stück Holz und einer Sehne.
Bei diesem Bogentyp ist der ursprüngliche Umgang mit Pfeil und Bogen direkt zu erfahren. Man verwendet ihn überwiegend auf Feldkursen.

Eine Variante des Blankbogens ist der Compositbogen
auch Reiterbogen genannt, er wurde überwiegend von Reitervölkern verwendet.

 

Der Compoundbogen:

Ist der „technischste" der drei Bogentypen, mit ihm sind die präzisesten Schüsse möglich, wobei er auch am sensibelsten auf Fehler des Schützen reagiert.

Er wird wie der Recurvebogen in allen drei Disziplinen verwendet.

Bei diesem Bogen befindet sich zusätzlich eine Art Flaschenzug zwischen den Wurfarmen, der die Wurfkraft verstärkt und die Haltekraft am Auszugsende verringert. Dadurch kann der Schütze präziser anvisieren und den Bogen ruhiger halten.
Desweiteren werden alle technischen Hilfsmittel, wie Visier mit Scope,
Stabilisatoren, Pfeilauflagen usw. verwendet.